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LBR Ducati 1098R

mit Herbert Reiterlehner 2009 in der IOEM SST1000

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Wechsel von Pirelli auf Dunlop
LBR Teamchef Helmut Lasselsberger ließ seinen Fahrern die freie Reifenwahl. Mangelnde Testkilometer vor Beginn der Saison und der Versuch, mit Pirelli auf der 1098er Grip zu fassen, kosteten wertvolle Zeit. Die bevorzugten Dunlop-Pneus waren anfangs nicht verfügbar. Als man endlich mit konkurrenzfähigem Material beliefert werden konnte, verbesserten sich die Rundenzeiten schlagartig. Ein Probegalopp mit Metzeler stand nie zur Debatte.

Kleine Ursachen kosteten wertvolle Punkte
Der Defektteufel schlug erstmals am Pannoniaring (Mai) zu. Die letzten Runden rollte die 1098er nur mehr widerwillig um die 4,740 km lange Strecke. Nix mehr mit Ducati-Power. So ging ein bereits sicher geglaubter Podiumsplatz verloren. Statt vielleicht 20 Punkte für Platz 2 musste man sich mit Platz 6 zufrieden geben.
Im gemischten Teilnehmerfeld der IOEM SST1000 und CH SST1000 war Reiterlehner nach den beiden Zeittrainings auf Platz 8 zu finden. Meklau (1:37,927) und Saiger (1:38,328) auf den Plätzen 1 und 2 standen nie zur Debatte. Zwischen Meister Sendlhofer (Kawa ZX10-R, 1:39,637) als Drittplatzierten in der IOEM und Herbert Reiterlehner (1:40,239) war die Zeitdifferenz kein Grund zur Sorge, wenn man bedenkt, dass Reiterlehner nicht als der Top-Qualifyer bekannt ist, aber im Rennen immer noch Reserven hat. Im ersten Rennen noch auf Platz 2 hinter Andreas Meklau, vor den Vorjahresmeistern Sendlhofer (SST1000) und Grammer (SST600) ,machte im zweiten Rennen nach grandiosen Kampf um die Podestplätze und zweitschnellster Rennrunde (1:40,485) hinter Meklau, eine Runde vor Schluss die Elektronik schlapp. Reiterlehner rollte an die Box und musste der Konkurrenz die Punkte überlassen.
Am Hungaroring lagen die R1-Piloten Meklau und Gaststarter Tomas Miksovsky in beiden Zeittrainings und im Warm-Up außer Reichweite. Das sportliche Niveau ist Spitze, die Größe des Teilnehmerfeldes allerdings eine Katastrophe! 7 kleine Negerlein stellten sich dem Zeittraining, 6 rollten an den Start und schließlich kamen nur mehr 5 ins Ziel. Da hört sich ein dritter Platz, hinter Sieger Miksovsky und Meklau auch nicht mehr schön an, obwohl das hohe sportliche Niveau mittlerweile viele Fahrer abschreckt, sich überhaupt der Herausforderung zu stellen. Ein Ausweg aus der Teilnehmermisere? – Ein eigenes Thema!


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