Die lange dauernde Kälteperiode ließ lediglich einen kurzen Funktionstest mit den beiden Ducatis 1098R am Pannoniaring zu. Herbert Reiterlehner und LBR Racing reisen daher mit gedämpften Erwartungen zum Saisonauftakt der Superstock1000-M zum Hungaroring. Ein Blick auf die unmittelbare Konkurrenz lässt die schnellste Superstock1000-Saison aller Zeiten erwarten.
Denn der mehrfache nationale und internationele Titelträger Andreas Meklau steht dieses Jahr in Yamaha-Diensten, setzt eine von MPU vorbereitete R1 ein und gilt als Top-Favorit für das heurige Championat. Interessant wird die sportliche Auseindersetzung mit Markenkollege Klaus Grammer, der in Diensten vom Team Lietz ebenfalls eine neue R1 an den Start bringen wird.
Zünglein an der Waage sind die Starter aus dem benachbartem Ausland, die man nicht unterschätzen darf. Als einer der Wenigen wird Reiterlehner versuchen, sich mit 2-Zylinder-Power gegen die 4-Zylinder-Drehorgeln so gut wie möglich in Szene zu setzen.
Der Hungaroring liegt 19 Kilometer vom Zentrum Budapests, neben der Autobahn M3 am Rande der Gemeinde Mogyoród. Seit der Streckeneröffnung 1986 (Länge: 4013m) wurden einige Veränderungen in der Streckenführung vorgenommen und eine Runde auf 4381m verlängert.
Der Hungaroring in Zahlen und Daten:
Architekt: István Papp <> Erstes Rennen: 1986
Aktuelle Streckenlänge: 4381m / Streckenbreite: 10 – 15m
Höhenunterschied: 36 m (Größter Anstieg: 6,2 % <> Größtes Gefälle: 7,0 %)
Anzahl der Kurven: 14 (8 Rechts-, 6 Linkskurven) / Kleinster Radius: 20 m / Größter Radius: 400 m
Länge der Start-Zielgerade: 788,9 m / Länge der Pitlane: 303,8 m
Siehe Onboard-Kamera-Fahrt am Hungaroring: www.rennstrecken.tv/etc/show_video.php
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